interkulturelle Waldorfschule Berlin

Lernen ohne Notendruck

Die Freie Interkulturelle Waldorfschule Berlin hat ein besonderes Interesse an einer Motivation, die nicht auf Druck, sondern auf echter Zuwendung zur Sache beruht. Die Schüler sollen nicht zur gegenseitigen Konkurrenz erzogen, sondern in ihren konkreten, ganz individuellen Fähigkeiten wertgeschätzt werden. Die Freie Interkulturelle Waldorfschule Berlin ersetzt deshalb den gemeinsamen Masstab für alle durch einen individuellen Masstab für jeden einzelnen Schüler. An die Stelle des Notenzeugnisses tritt eine schriftliche Beurteilung, in welcher der Lehrer des jeweiligen Faches für jedes einzelne Kind charakterisiert, was genau dieses Kind gut gemacht hat, und was es dagegen noch besser machen kann.

 

Die Bewertungen der Leistungen dienen nicht der Selektion der natürlich Begabten, sondern der Findung und Unterstützung individueller Entwicklungsziele. Nicht bloß dafür, dass er etwas besser kann als andere, sondern vor allem dafür, dass er sich selbst übertrifft, soll der Schüler in der Freien Interkulturellen Waldorfschule Berlin Anerkennung finden. Wer sich nur mit großer Mühe in ein Gebiet einarbeitet, das ihm überhaupt nicht liegt, wird dafür Anerkennung finden, wer nur abliefert, was er sowieso kann, wird eine Aufgabe bekommen, mit der er wachsen kann. Für die Entwicklung eines solchen individuellen Masstabs, an dem sich das Kind orientieren kann, ist aber die wichtigste Voraussetzung, dass angstfrei Fehler gemacht und sichtbar werden dürfen.