Schulstart verschoben - neue Räume gesucht

Auch wenn in der Gründungsphase immer mit Verzögerungen gerechnet werden muss, ist das doch ein Schock. Am schlimmsten trifft es die Kinder der Basalgruppe und 1. Klasse, da diese jetzt vorerst die Schule im jeweiligen Einzugsgebiet besuchen müssen, sofern sie nicht an einer Waldorfschule o.ä. angemeldet sind.

 

Auf das Gründungsteam kommt jetzt eine schwierige Zeit zu, da einige von uns ihre bisherige Stelle bereits gekündigt haben. Nachdem jeder für sich diesen Rückschlag verdauen musste, haben wir uns jedoch gestern zusammengesetzt - und uns entschieden, diese Schule auf jeden Fall zu gründen.

Welche Schritte jetzt möglich sind, hängt sehr davon ab, wie die Eltern mit dieser schwierigen Situation umgehen können. Wir haben vollstes Verständnis für diejenigen, die der Initiative nun den Rücken kehren. Um so mehr freuen wir uns über jeden, der uns sagt: das haut uns nicht um, wir wollen eine andere Schule für unser Kind, und wenn wir erst im Herbst starten - Hauptsache wir tun es!

Wir haben wirklich alle Hebel bewegt, um kurzfristig doch noch eine Alternative zu finden. Die Immobilienverwaltungen des Senats, der Liegenschaftsfonds, die Stadträtin - alle sagen uns, dass sie das selbe Problem haben, und Schulen jetzt teilweise in Containern unterrichten müssen. Wir bleiben dran, gehen aber davon aus, dass es Herbst oder Weihnachten werden kann, bis wir ein Dach für die Freie Interkulturelle Waldorfschule Berlin finden.

Viele Eltern, die in den vergangenen Tagen anriefen und so von der neuen Situation erfuhren, haben uns Mut gemacht und erklärt, dass wir auf sie zählen können. Dafür danken wir ihnen, denn das ist für uns jetzt die entscheidende Frage: wie stellen sich die Eltern dazu? Deshalb möchten wir uns gerne mit Ihnen zusammensetzen zu einer Aussprache:

Aussprache mit den Eltern
Montag, 18. 08., 20 Uhr
Lehrerseminar, Weinmeisterstraße 16, 10178 Berlin

Wer möchte, kann uns gerne bei der Raumsuche helfen. Dazu haben wir ein Anforderungsprofil erstellt. Die Eckdaten sind aber keine absoluten Forderungen, sondern es gibt überall Spielräume, die verhandelt werden können. Oft sieht man erst vor Ort, was tatsächlich möglich ist. Hier kann die PDF geladen werden:

http://interkulturellewaldorfschule.us8.list-manage.com/track/click?u=a1ce50d1feeed9080a491b75f&id=409c67b966&e=7ea97924de

Grundsätzlich sind auch Zwischenlösungen zur Überbrückung möglich, wobei der Senat diese nur genehmigt, wenn außerdem auch der Ort für eine langfristige Perspektive genannt werden kann. Wir müssen also in jedem Fall nach einem Standort für mehrere Jahre suchen, dürfen in diesem Rahmen dann aber auch über Zwischenlösungen nachdenken. Der Vater Moritz Metz möchte die Suche nach einer Zwischenlösung für Basalgruppe und eventuell 1. Klasse koordinieren:moritzmetz@gmx.net, 0174 / 9920345.

Liebe Eltern, es schmerzt uns sehr, noch nicht für Ihre Kinder da sein zu können. Doch wenn wir uns jetzt nicht wegducken, ist der Rückschlag auch eine Probe für das, was werden will. Dann werden wir letztendlich gegründeter, ruhiger und entschlossener an die Arbeit für eine zukunftsoffene, freiheitliche Erziehung unserer Kinder gehen können. Deshalb möchten wir die Herausforderung gerne mit Ihrer Hilfe annehmen.

Das Gründungskollegium der Freien Interkulturellen Waldorfschule Berlin i.G

Kontakt:
030 / 68080479
Mail: berlin@interkulturellewaldorfschule.org
Web: berlin.interkulturellewaldorfschule.org

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